Persönlichkeiten

siehe unter Lüddekens

 

deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin

geboren als Mathilde Ella Dorothea Margarethe Nowka

* 27. Februar 1903 in Hannover,† 2. Oktober 1970 in Untersteinbach/Bad Tölz,

Sie fing  an der Berliner Volksbühne an, wurde Schauspielerin und Sängerin, 1927 filmte sie zum ersten Mal, in mehr als 100 Filmen wirkte sie mit. Die beliebteste deutsche Volksschauspielerin machte Berlin zu ihrer künstlerischen Wahlheimat, den Berlinern war sie („Die göttliche Jette“1937) mit ihrem Witz und Humor, wie auch ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Charme ganz nach dem Herzen. Nach der „Jette“ spielte sie fast nur Nebenrollen in Filmen aller Sparten, in denen sie jedoch das gesamte Repertoire ihres komisches Talents zeigen konnte, so u.a. in Rolf Hansens Die große Liebe (1941/42), in Helmut Käutners Wir machen Musik (1942).

Dem Ansinnen, dem Vorstand der Reichstheaterkammer und damit der NSDAP beizutreten, widersetzte sie sich erfolgreich

Im Nachkriegsfilm fand Grethe Weiser schnell Anschluss und spielte in zahlreichen Unterhaltungsfilmen mit, oft als obsiegende Witwe, resolute Tante oder gefürchtete Schwiegermutter. Ihr Markenzeichen blieb auch weiterhin: Herz mit Schnauze

1949 spielte sie unter der Regie ihrer Freundin Ida Ehre in Hamburg erstmals auf der Bühne die Rolle der "Mary Miller" in der Komödie Das Kuckucksei von Irma und Walter Firner, die zu ihrer Paraderolle wurde. Heitere Theaterstücke fanden in den späteren 1960er-Jahren auch den Weg ins Fernsehen. Das ZDF übertrug zahlreiche Stücke mit Grethe Weiser. Eines der erfolgreichsten Stücke war Keine Leiche ohne Lily.1969 begannen die Vorbereitungen zu einer Neuauflage von Das Kuckucksei, das auch diesmal im ZDF übertragen wurde.

Grethe Weiser verstarb an den Folgen eines Verkehrsunfalls, bei dem auch ihr Ehemann umkam. Sie wurde unter ihrem bürgerlichen Namen Grethe Schwerin neben ihrem Ehemann Hermann Schwerin auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend beigesetzt

In Neu Fahrland lebte sie während des Krieges

 "Am Lehnnitzsee„ Nr.5.

   

deutscher Industrieller

(Siehe hierzu auch den  Beitrag "Villa Siemens"  unter Porträt und Sehenswertes)

* 5. September 1872 in Berlin-Charlottenburg,† 9. Juli 1941 in  seinem Landhaus Heinenhof in Potsdam Neu Fahrland

Er entstammte einem alten Goslarer Stadtgeschlecht (1384 urkundlich erwähnt) und war der jüngste Sohn des Erfinders und Unternehmers Werner von Siemens (1816-1892) und dessen zweiter Ehefrau Antonie Siemens (1840–1900). Vater Werner Siemens wurde mit seinen Nachkommen am 5. Mai 1888 in Charlottenburg in den preußischen Adelsstand erhoben.

Carl Friedrich von Siemens  studierte an der Universität Straßburg und den Technischen Hochschulen Berlin und München, 1899 trat er in das Berliner Siemens-Werk ein, übernahm 1912 den Vorsitz des Aufsichtsrates von Siemens & Halske und ab 1919 auch der Siemens-Schuckertwerke, 1914 nahm er am Ersten Weltkrieg teil, von 1920 bis 1924 war er Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei im Reichstag. .Carl Friedrich von Siemens war dreimal verheiratet, aus der zweiten Ehe stammen zwei Kinder

Er wohnte seit Mai 1910 auf dem Heinenhof.(Villa Siemens) in Neu Fahrland

   

Gärtner

das was wir bisher wissen:

Die älteste, uns bekannte Urkunde stammt aus dem Jahr 1882. In ihr wird der Verkauf von Landbesitz des Gärtners Schmidt beurkundet. Sie sagt uns auch näheres über Herrn Schmidt.

Er hieß Karl Ferdinand Albert Schmidt, unterschrieb jedoch nur mit Albert Schmidt, so dass anzunehmen ist, dass Albert sein Rufname war. Er wird als Weinbergbesitzer, Gärtnereibesitzer und als Gärtner bezeichnet. Ihm gehörten unter anderem ca. 3 ha Land entlang des Krampnitzsee. Der Besitz umfasste die Flächen der heutigen Straßen „Am Föhrenhang“, „Gärtner-Schmidt-Straße“, „Am Stinthorn“ und „Am Krampnitzsee“. Er selbst wohnte in einem Haus, das heute in der Straße „Am Föhrenhang 6“ seine Adresse hat. Auf Grund der beurkundeten Daten ist anzunehmen, dass Albert Schmidt als einer der ersten hier Obstbau betrieben hat.

Aus einer anderen Urkunde von 1884 geht hervor, dass ein Julius Schmidt dem Albert Schmidt ein Stück Land mit einem Kalkofen verkaufte. Es lag ebenfalls am Krampnitzsee, wo Julius Schmidt bis dahin eine Ziegelei betrieben hatte. Wir wissen jedoch nicht in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis diese beide Schmidts zueinander standen.

Joachim Friedrich Hornemann aus Fahrland kaufte die Schmidtschen Ländereien 1882. Er vererbte sie an seine erstgeborene Tochter Hedwig und diese vererbt weiter an ihre Schwester Martha. Sie war mit Hermann Wolf verheiratet, der dann ein Fuhrunternehmen betrieb. Der adoptierte Sohn Erich Wolf lebt mit seiner Frau Helga heute noch in dem Haus, welches Gärtner Schmidt vormals bewohnt hatte und haben dort ihre beiden Kinder Renate und Achim großgezogen.

Mehr ist bisher über Gärtner Schmidt nicht bekannt.

   

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