Benkhoff, Fita

(Frieda Elfriede),

Schauspielerin

*1. November 1901 in Dortmund, † 26. Oktober 1967 in München,

Sie debütierte 1925 am Stadttheater Dortmund, kam über weitere Stationen 1933 an die Volksbühne und das Deutsche Theater in Berlin, von 1934 war sie in meist auf Wortkomik eingestellten  Filmrollen erfolgreich. Ihr erster großer Auftritt im Film war die Dienerin Andria in der Verfilmung von Amphitryon, es folgten Opernball, Schwarzer Jäger Johanna und etliche Gesellschaftskomödien. Dabei hatte Fita Benkhoff fast ausschließlich Nebenrollen, meist spielte sie beste Freundin, Tante oder die Mutter der Hauptdarstellerin. Neben Grethe Weiser galt sie als eine der komischsten Nebendarstellerinnen des deutschen Films und spielte aber auch die resolute Frau mit Mutterherz. Insgesamt wirkte Fita Benkhoff in 113 Filmen mit. Sie stand oft an der Seite berühmter Kollegen, darunter auch Heinz Rühmann und Hans Albers. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie in Hamburg, wo sie zunächst am Schauspielhaus auftrat. Sie erhielt auch wieder Rollen im Film, so 1949 als Mutter Wolffen in der DEFA-Verfilmung des Biberpelz’. Sie kehrte aber wieder zum komischen Fach zurück und war 1955 in ihrer ersten Hauptrolle in Drei Mädels vom Rhein zu sehen. Weitere Rollen hatte sie unter anderem in:  In München steht ein Hofbräuhaus, Die Diebin von Bagdad, Die Frauen des Herrn S., Pension Schöller, Wenn abends die Heide träumt, Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, Raub der Sabinerinnen und Wenn der Vater mit dem Sohne. Daneben trat sie auch noch am Theater auf, unter anderen in Berlin am Hebbel-Theater. Bis 1945 wohnte sie „Am großen Horn“ Nr.2 in Neu Fahrland.